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Viele Gesundheitssysteme bieten mittlerweile chronisch kranken Patienten virtuelle Seelsorge an. Im Gegensatz zu kritisch kranken Patienten in Krankenhäusern haben diese Patienten keinen festen Entlassungstermin. Daher liegt es im Ermessen der Seelsorger, zu entscheiden, wann ihre Betreuung dieser Patienten endet. Bislang wurden noch keine klaren disziplinarischen Standards dafür entwickelt, wie und wann die Betreuung beendet werden soll. Sollten Seelsorger beispielsweise die Regel befolgen, nach drei bis vier Besuchen den Patienten an einen anderen Seelsorger zu verweisen, wie es viele Glaubensführer in ihren eigenen Gemeinden tun? Oder hat die virtuelle Seelsorge neue Wege für eine langfristige Betreuung eröffnet, die Seelsorger nicht nur erkunden können, sondern auch sollten? Diese Präsentation beantwortet die letztere Frage mit Ja und stellt ein Modell für eine langfristige virtuelle Seelsorge vor, das über einen Zeitraum von fünf Jahren im Bereich der Bevölkerungsgesundheit entwickelt wurde.
Joe Chapman ist ein geprüfter Seelsorger mit fünf Jahren Erfahrung in der virtuellen Seelsorge. Derzeit ist er als Seelsorger am Mercy Virtual Care Center in Chesterfield, Missouri, tätig. Bevor er in der virtuellen Seelsorge arbeitete, absolvierte er seine Ausbildung am St. Louis University Hospital. Er hat einen Hintergrund in Philosophie, Poesie und Literatur und lehrte an der University of Virginia und der University of Michigan.